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An einem Tag wie diesem
Mein linkes Auge liegt im Schmerz Das rechte hält es aufrecht, verstehen beide keinen Scherz an einem Tag wie diesem.
Mein linker Arm hängt schlapp herab, der rechte hält ihn aufrecht, tragen beide Sarg ins Grab an einem Tag wie diesem.
Mein linkes Bein das humpelt sehr, das rechte stützt es kläglich, doch beide tragen mich nicht mehr an einem Tag wie diesem.
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Der Sehnsucht dunkle Stunde
Der Sehnsucht Tränen Salzend rinnen Entlang der blassen Wangen – Keine Blüte in der Lippen Wüste sprießt
Der Sehnsucht Seufzer Stöhnend singen Lieder ganz in Moll – aus Vogels rauer Kehle klingt kein Hauch
Der Sehnsucht Blicke Dringen blind In Nebelschwaden ein - sehen keine Welt mehr in der Leere Bann
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?
Früh? Früher? Zu früh?
Spät? Später? Zu spät?
Schnell? Schneller? Zu schnell?
Langsam? Langsamer? Zu langsam?
Schwach? Zu schwach? Ach.
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Lichtlos
In lichtlos stummen Gassen schleicht Verzweiflung schwarz umher;
Ihr schwer’ Mantel gar fleckig Saum beschleift das raue Pflaster;
Trüber Laternen Lichter flackern kaltes Tränensalz;
umhüllend leise durchsichtig zerfließende Schemen sauren Weins;
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Scham
Oh, des Tages erste Strahlen,
Oh, erhellen Gemütes Geist
Oh, Winterhaut zerschmelzen heiß
Oh, welche Schmach die Knochen tragen
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